8 herzzerreißende Fotos, die Zoos als Tier-Gefängnisse offenbaren

Nur wenige Tierarten in Zoos sind tatsächlich gefährdet; die anderen sind lediglich dort, um der Öffentlichkeit zum Zwecke der Unterhaltung präsentiert zu werden. Gaston Lacombe’s Serie ‘Captive’ zielt darauf ab, dies aufzudecken.

Zwar mag die ursprüngliche Absicht hinter der Schaffung von Zoos durchaus ehrenwert gewesen sein, doch haben viele leider mehr mit einer Autosammlung gemeinsam als dass es etwa um Arten- und Tierschutz ginge. Der Tierschutzorganisation PETA zufolge, verbringen Wildtiere in Gefangenschaft häufig “die meiste Zeit damit, herumzugehen, sich in engen Kreisen zu bewegen, stereotyp mit den Köpfen zu schwanken oder zu rollen, oder zeigen andere Symptome für psychischen Stress.”

Offensichtlich werden Tiere sich in Freiheit immer am Wohlsten fühlen, wo sie sich in ihrer natürlichen Umgebung bewegen können, anstatt in schlecht eingerichteten und künstlich beleuchteten Behausungen untergebracht zu sein. Selbst das Argument der Arterhaltung ist nicht besonders stichhaltig.

Nur wenige in Gefangenschaft gehaltene Tiere gehören Arten an, die vom Aussterben bedroht sind, jedoch lieben Zoos es, exotische Arten zu präsentieren, um die Öffentlichkeit zu beeindrucken. Dies ist zwar unterhaltsam für den Menschen, aber nicht von Vorteil für die Tiere.

Der Fairness halber muss man sagen, dass es durchaus Organisationen gibt, die zur Erhaltung vom Aussterben bedrohter Tierarten beitragen. Der Zoo von San Diego zum Beispiel kümmert sich um Nola, eines der letzten vier Breitmaulnashorn-Exemplare in der Welt.

Ohne diese Hilfe würde das Tier wahrscheinlich von Wilderern innerhalb weniger Tage getötet werden. Aber alles in allem scheint nur eine Minderheit in das Wohlbefinden der Tiere langfristig zu investieren, und wahrscheinlich deshalb ist das Leben der meisten Tiere in Gefangenschaft kürzer, als es in der freien Natur wäre. Das genau wollte der Fotograf Gaston Lacombe vermitteln als er die Bilder zu seiner Serie ‘Captive’ schoss. Die nachfolgenden Bilder enthüllen die Bedingungen, unter dene viele Tiere, ihrem natürlichen Ursprung entrissen, zu leben haben.

Foto: Gaston Lacombe

Foto: Gaston Lacombe

Foto: Gaston Lacombe

Foto: Gaston Lacombe

Foto: Gaston Lacombe

Foto: Gaston Lacombe

Foto: Gaston Lacombe

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