Schwäne und Delfine kehren in Italien zurück, da sich Luft- und Wasserqualität während Quarantäne verbessert

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Die zunehmende Zahl von Coronavirus-Fällen in Italien hat das ganze Land zum Erliegen gebracht. Laut dem Live-Tracker der Johns Hopkins Universität in Baltimore gibt es in Italien derzeit 41.035 bestätigte Fälle, und 3.405 Personen sind bislang der Infektion erlegen. Insgesamt haben sich jedoch auch 4.440 Menschen in Italien von der Krankheit erholt. (Stand: 19. März 2020, 19:30 deutscher Zeit)

Da die Menschen auf soziale Distanz gehen, um der weiteren Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken, entgehen vielen von ihnen mit jeder Minute geschäftliche Gelegenheiten. Panik und Anpannung sind allgegenwärtig. Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht, die in dieser Zeit des Elends zum Silberstreif am Horizonts geworden ist.

Venedig, eine der größten Touristenattraktionen Italiens, hat das ganze Jahr über riesige Besucherzahlen. Seitdem Sperrmaßnahmen über das ganze Land verhängt wurden, sind die Straßen menschenleer, und es gibt nur noch sehr wenig Bootsverkehr auf den Kanälen der Stadt, wo die Menschen sonst oft die Gondelfahrten genießen. Überraschenderweise hat die Sperrung indes dazu beigetragen, die Kanäle der Stadt freizumachen. Wie vom US-Sender CNN berichtet, haben die Einheimischen einen großen Unterschied in der Klarheit des Wassers festgestellt. Die Luftqualität in der Stadt hat sich ebenfalls verbessert.

Der Sprecher des Bürgermeisters von Venedig sagte: “Das Wasser sieht jetzt klarer aus, weil auf den Kanälen weniger Verkehr herrscht und das Sediment am Boden bleibt. Das liegt daran, dass es weniger Bootsverkehr gibt, der normalerweise Sedimente auf die Wasseroberfläche bringt.”

[übersetzt:]  Eber mitten in meiner Heimatstadt, Delfine im Hafen von Cagliari, Enten in den Brunnen in Rom, die Kanäle von Venedig haben jetzt sauberes Wasser voller Fische. Die Luftverschmutzung ist gesunken. Während der Quarantäne in Italien gewinnt die Natur Boden zurück. # COVID19 #COVID ー 19

Das Wasser ist in ganz Italien so klar geworden, dass man Fische sehen kann und sogar Schwäne und Delfine zurückgekehrt sind. Twitter-Nutzer wiesen darauf hin, dass eine verbesserte Wasserqualität in ganz Italien Delfine in den Hafen von Cagliari und Enten in dien Brunnen von Rom zurückgebracht hat. Darüber hinaus sind Fischschwärme in den Kanälen von Venedig zu sehen.

La bellezza salverà il mondo in una Burano deserta i cigni si riappropriano dei canali….

Опубликовано Marco Contessa Понедельник, 9 марта 2020 г.

 

Der Sprecher fügte hinzu:

“Die Luft ist weniger verschmutzt, da aufgrund der eingeschränkten Bewegung der Bewohner weniger Schiffs- und Bootsverkehr als gewöhnlich herrscht.”

Satellitenbilder zeigen zudem einen deutlichen generellen Rückgang der Verschmutzung in Italien während der Coronavirus-Quarantäne. Laut der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) sind die Stickstoffdioxidemissionen in Italien nach der Verhängung durch die Verbreitung von COVID-19 verursachten Sperrmaßnahmen erheblich zurückgegangen, so berichtete Mail Online.

ver.de CHECK

Sie veröffentlichten auch ein Zeitraffervideo, das die spürbaren Veränderungen in der Umgebung zeigt:

Während mehrere Bilder veröffentlicht wurden, auf denen das saubere Land gezeigt wird, wurde auf zahlreichen anderen Bildern die Verantwortung des Menschen dafür hervorgehoben, dass es überhaupt so weitgehend ruiniert wurde:

[übersetzt:]  Hier ist eine unerwartete Nebenwirkung der Seuche – das Wasser, das durch die Kanäle von Venedig fließt, ist zum ersten Mal seit Memschengedenken wieder klar. Fische sind zu sehen, die Schwäne kehrten zurück.

Das beweist nur eines: Die Menschheit ist schädlich für diesen Planeten 😌

So restauriert sich die Welt selbst. So sollte die Welt sein und aussehen, ohne dass der Mensch sie verunstaltet.

 

Sogar die Delfine sind in einigen Teilen Italiens wieder am Ufer, weil Fähren und andere Boote sie nicht mehr stören.

Es ist schön zu sehen, wie sich die Natur so rasch wieder von den Menschen erholt. Wir waren immer das gefährlichste Virus, der Homo Sapiens.

Obwohl die Seuche ansonsten nur bedrückende Nachrichten aus der ganzen Welt gebracht hat, sind diese Neuigkeiten in der Tat eine Erleichterung. Es betont auch, wie die Abwesenheit von Menschen die Welt schön macht.

 

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Verweise:

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