Großer Streit: Britische Wissenschaftler behaupten, globaler Temperaturanstieg darauf zurückzuführen, dass sich Erde der Sonne nähert –

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Ein Meinungsstreit ist entbrannt, nachdem ein Beitrag britischer Wissenschaftler behauptet, dass die Bewegung der Sonne innerhalb des Sonnensystems die Temperaturen auf der Erde beeinflusst.

Ein hoch angesehenes Wissenschaftsmagazin kündigte eine Untersuchung darüber an, wie es zu einer Studie kam, die besagt, dass die Klimakrise und die weltweit steigenden Temperaturen das Ergebnis natürlicher Sonnenzyklen und der Annäherung der Erde an die Sonne seien.

Die Studie von vier britischen Wissenschaftlern der Northumbria Universität, der Universität von Bradford und der Universität von Hull sowie des astrophysikalischen Observatoriums Nasir al-Din al-Tusi Shamakhi in Aserbaidschan wurde in Scientific Reports veröffentlicht.

Die Wissenschaftler sind jedoch dafür in die Kritik geraten, dass ihre Arbeit “sehr grundlegende Fehler” enthalte.

Den Autoren der Studie zufolge ist der Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen um etwa 1° C in den letzten zwei Jahrhunderten größtenteils auf eine Kombination von Zyklen der Sonnenaktivität und der Bewegung der Sonne um den Massenmittelpunkt in unserem Sonnensystem zurückzuführen, dem soganannten Baryzentrum oder Schwerpunkt.

Diese Bewegung verändert den Abstand zwischen der Erde und der Sonne zu verschiedenen Zeitpunkten, so heißt es in dem Papier.

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In den nächsten 600 Jahren könnten die Temperaturen aufgrund des Phänomens demnach voraussichtlich um 3° C ansteigen.

Aber Physiker haben Zweifel an der Genauigkeit der wissenschaftlichen Arbeit geäußert welche Anlaß für die Zeitschrift sind, diesen Bedenken zu folgen.

Ken Rice von der Universität von Edinburgh in Schottland erklärte gegenüber der Zeitschrift The New Scientist, dass das Team einen “elementaren” Fehler hinsichtlich der Bewegung der Erde in Relation zur Sonne gemacht habe.

“Es ist weithin bekannt, dass sich die Sonne aufgrund des Einflusses der anderen Sonnensystemkörper, hauptsächlich des Jupiters, um den Schwerpunkt des Sonnensystems bewegt”, sagte er. “Dies bedeutet nicht, wie das Papier fälschlicherweise behauptet, dass dies dann zu Änderungen im Abstand zwischen Sonne und Erde führt.”

Professor Rice fügte hinzu: “Die Behauptung, wonach wir in den kommenden Jahrhunderten eine Erwärmung sehen werden, weil die Sonne näher an die Erde heranrückt, wenn sie sich um den Schwerpunkt des Sonnensystems bewegt, ist schlichtweg falsch.”

Er forderte die Zeitschrift auf, den Beitrag zurückzuziehen und sagte, es sei “peinlich”, dass der Artikel zuvor überhaupt veröffentlicht wurde.

Als Reaktion auf die Besorgnis über die Qualität des Papiers erklärte die Hauptautorin Valentina Zharkova gegenüber The New Scientist, dass die Zusammenhänge zwischen der Erwärmung und den natürlichen Zyklen der Sonnenaktivität ausreichen, um ein Muster der Erwärmung zu beweisen, auch ohne den zusätzlichen Einfluss sich ändernder Abstände zwiwchen der Sonne und der Erde.

Sie sagte: “Die engen Zusammenhänge zwischen den Schwingungen des solaren Grundmagnetfelds, der Sonneneinstrahlung und der Temperatur werden in unserer Arbeit ohne Heranziehung der solaren Trägheitsbewegung hergestellt.”

Sie beschrieb Professor Rice zudem als “Klimaalarmisten”, so berichtete das Magazin.

Die Ergebnisse des Papiers waren bereits in The Australian – einer der größten Zeitungen Australiens –  veröffentlicht worden.

Seit der Veröffentlichung des Papiers hielt Professor Zharkova eine Präsentation vor dem Global Warming Policy Forum –  einer klima-skeptischen Lobbygruppe, die vom ehemaligen Tory-Kanzler Nigel Lawson gegründet wurde.

Die erklärten Ziele der Gruppe sind es, die von den Regierungen geplante “extrem schädliche und gefährliche Politik” in Frage zu stellen, um die menschengemachte globale Erwärmung zu entschärfen.

Die Gruppe hat den Artikel aus The Australian auf ihrer Webseite veröffentlicht.

Wissenschaftliche Berichte sagten gegenüber The New Scientist, sie hätten einen “etablierten Prozess” zur Untersuchung des von ihnen veröffentlichten Papiers eingeleitet.

“Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen und wir können zu diesem Zeitpunkt noch keine weiteren Kommentare abgeben”, sagte ein Sprecher.

 

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Verweise:

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