Dieser australische Scharfschütze führt einen Kampf gegen Wilderer, um gefährdete Tierarten vor dem Abschlachten zu schützen

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Damien Mander hat bereits zahlreiche Elefanten und Nashörner vor dem Abschlachten gerettet.

Der australische Kampf-Veteran Damien Mander hatte nach der Rückkehr von seiner Nahost-Tournee eine Menge an Optionen für sein künftiges Leben.

Doch der ehemalige Sonderkommando-Kämpfer entschied sich dafür, sein Leben der Verteidigung hilfloser wilder Tiere zu widmen, damit diese nicht von illegalen Wilderern abgeschlachtet werden.

Damien Mander hatte drei Jahre im Irak verbracht, wo er paramilitärische Streitkräfte an der Frontlinie trainierte und einsetzte.

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Zuvor war er als Spezialscharfschütze im 2. Kommandoregiment der Special Forces der australischen Armee sowie als Marine-Aufklärungstaucher der Royal Australian Navy im Einsatz.

Der 40-Jährige hätte durchaus bequem in ein Freizeitleben übergehen können, da er zu Hause ein beeindruckendes Immobilienportfolio hatte.

Stattdessen unternahm Mander eine sechsmonatige Reise durch Afrika, wobei er in Südafrika, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe der blutigen Welt der illegalen Tierwilderei gegenüberstand.

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Diese Erfahrung, welche ihm die Augen öffnete, veränderte sein Leben für immer und überzeugte den Veteranen dazu, sein Leben dem Schutz wilder Kreaturen zu widmen, die sich nicht vor denen schützen können, die sie um jeden Preis aufspüren, jagen und schlachten wollen.

Er sagte gegenüber LADBible:

“Nach dem Irak war ich auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer und [eine Reise nach Afrika] schien nur ein halbes Jahr zu dauern.

Als ich durch den Kontinent reiste, war ich von der Arbeit der Ranger inspiriert.

Sie haben etwas, wofür es sich wirklich zu kämpfen lohnt. Sie geben alles auf und sind jedes Jahr so lange von ihrer Familie fern, um die Natur zu verteidigen.

Ich war gerade aus dem Irak gekommen, wo wir uns um gepunktete Linien auf einer Karte und Ressourcen im Boden gekümmert haben, und es hat mich dazu gebracht, darüber nachzudenken, wer ich selbst als Person bin.”

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Zu diesem Zeitpunkt beschloss der tierliebende Kriegsveteran, alle seine Immobilien zu verkaufen, um sein neues Projekt der Leidenschaft zu finanzieren: die International Anti-Poaching Foundation (IAPF) [Internationale Stiftung gegen Wilderei] und eine Ranger-Trainingsakademie in Victoria Falls, Simbabwe.

So wie er einst Milizkräfte im Irak ausgebildet hatte, lehrt seine Stiftung jetzt Ranger, wie man Wilderer verdeckt aufspürt, getarnt bleibt, Hinterhalte einrichtet, Verhaftungen durchführt und Tatorte schützt.

Während die Arbeit eindeutig von Manders militärischen Fähigkeiten als Kämpfer abhängt, war eines der wichtigsten Werkzeuge eines, das er während seiner Besatzungsaufgaben im kriegsgeschüttelten Nahen Osten gelernt hat: die Herzen und Gedanken einer oft feindlichen lokalen Bevölkerung zu gewinnen, Ein Problem, das sein Militär während des Krieges “nicht begriffen” hatte.

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Mander erklärte:

“Jenseits von Waffen und Munition sind die Lektionen, die ich im Irak gelernt habe, der größte Vorteil für das, was wir tun. Die Fähigkeit, die lokale Bevölkerung für die eigene Seite zu gewinnen, die Herzen und den Verstand zu erobern, ist wichtiger als alles andere und etwas, woran wir im Irak völlig gescheitert sind. Wir sind in der Lage, diese Misserfolge aus dem Irak positiv nutzbar zu machen.”

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Seine bisherigen Bemühungen haben einen 90-prozentigen Rückgang der Wilderei von Nashörnern im Krüger-Nationalpark – der entlang der südafrikanischen Grenze zu Mosambik liegt – bewirkt, wo die Tiere von Käufern und Händlern wegen ihrer wertvollen Hörner begehrt sind. Das Team von Mander war schließlich in der Lage, die Wilderer vollständig zu vertreiben.

Bis 2016 ist die Nashornwilderei zum ersten Mal seit zehn Jahren zurückgegangen. Mander sagte dazu:

“Das Eindringen von Wilderern in den Krüger-Nationalpark, von denen 75 Prozent aus Mosambik nach Krüger kamen, und die Zahl der Operationen, die auf dieser Seite der Grenze durchgeführt wurden, sind auf rund 30 Prozent gesunken. Dafür haben wir viel Anerkennung erhalten, viel Lob bekommen.”

Weiter nördlich an Simbabwes Victoria-Fällen konnten dank der IAPF gar sämtliche Angriffe auf Nashörner gestoppt werden. An Reibungsflächen zwischen dem australischen Abenteurer und den armen Einheimischen gab es jedoch keinen Mangel.

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Für Mander hatten sich die Probleme eines längeren Konflikts zu zeigen begonnen, und es war notwendig, den strategischen Ansatz zu ändern. Er erläuterte :

“Wir hatten Hubschrauber, Drohnen, Hundeangriffsteams und militärische Ausrüstung, [aber] da gab es diesen anhaltenden Konflikt mit der lokalen Bevölkerung, und obwohl wir diesen Kampf insgesamt gewonnen haben mögen, war das, was wir taten, nicht nachhaltig. Wir haben Nashörner gerettet und waren im Kriegszustand mit der lokalen Bevölkerung auf einem Kontinent, auf dem bis 2040 zwei Milliarden Menschen leben werden.”

Um die Unterstützung der Einheimischen zu erhalten, beschloss Mander, weibliche Ranger in sein Team zu integrieren. Viele von ihnen sind selbst Opfer räuberischer Angriffe wie schwerer sexueller Übergriffe, häuslicher Gewalt und geschlechtsspezifischer Gewalt in ihren Gemeinden.

Die rein weiblichen Einheiten sind jetzt die Elitetruppe innerhalb der Stiftung. 120 Ranger haben bereits 140 Festnahmen durchgeführt.

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Mander hat eine sehr deutliche Botschaft für die Wilderer und einen grundlegenden Appell an ihre Menschlichkeit. Er führte dazu aus:

“Wir sind eine von Millionen Arten auf diesem Planeten, aber wir sind die einzige, die bestimmt, wie viel Leid und Zerstörung für alle anderen akzeptabel sind.

Wir sitzen hier und reden über das Aussterben verschiedener Arten, aber die Realität ist, dass, wenn wir uns nicht um diesen einen schönen Hintergarten kümmern, den man uns überlassen hat, es nicht nicht der Elefant oder das Nashorn ist, die aussterben werden, sondern wir.

Wir müssen uns entscheiden, ob wir Teil der Zukunft sein wollen, und wenn ja, dann müssen wir etwas ändern.”

 

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