Dieser australische Scharfschütze führt einen Kampf gegen Wilderer, um gefährdete Tierarten vor dem Abschlachten zu schützen

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Damien Mander hat bereits zahlreiche Elefanten und Nashörner vor dem Abschlachten gerettet.

Der australische Kampf-Veteran Damien Mander hatte nach der Rückkehr von seiner Nahost-Tournee eine Menge an Optionen für sein künftiges Leben.

Doch der ehemalige Sonderkommando-Kämpfer entschied sich dafür, sein Leben der Verteidigung hilfloser wilder Tiere zu widmen, damit diese nicht von illegalen Wilderern abgeschlachtet werden.

Damien Mander hatte drei Jahre im Irak verbracht, wo er paramilitärische Streitkräfte an der Frontlinie trainierte und einsetzte.

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The toughest journeys are the least pursued ones, but they are the most rewarding. A comfortable life is a dangerous life, and I highly advise against it. Out there, amongst it all, awaits an unbiased and blank canvas. A path that is yet to be carved. A life that is yet to be lived. A story waiting to be written. To walk a beaten track is to follow in familiar footsteps. At some point, if you want to search for something undiscovered, that safe, easy to follow path has to be abandoned. And then shit gets real. Then life really starts. – – Many grey hairs ago… In a galaxy far, far away, September 11 changed the world for a lot of people. It changed the world for me. As a response, the Australian government formed Tactical Assault Group-East (TAG-E). A special operations, direct action and hostage recovery unit. After enduring the mental torture of selection, I came across to TAG-E from the Navy into Water Platoon. I’d been there only two days before being told I was being sent to sniper school. Talk about a fish (Navy Diver) out of water. The Army lads beat me into shape pretty quickly in what I’d say would be the most extreme learning curve I’ve ever encountered.- – Special operations gave me the qualifications I needed to head to Iraq as a private contractor. Iraq gave me the money, life lessons and desperation needed to set up the IAPF. IAPF gave me the purpose I needed to be all I could dream to be in life. – – We all have a path waiting to be carved. And no one will do it for us. If they try – run. Only you can cut your own path. Anything handed to you is a disservice. – – #ClearanceDiver #IAPF #AntiPoaching #Purpose #Vegan #PlantBased #Nature #Sniper #SpecialOperations #Dream #Animals

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Zuvor war er als Spezialscharfschütze im 2. Kommandoregiment der Special Forces der australischen Armee sowie als Marine-Aufklärungstaucher der Royal Australian Navy im Einsatz.

Der 40-Jährige hätte durchaus bequem in ein Freizeitleben übergehen können, da er zu Hause ein beeindruckendes Immobilienportfolio hatte.

Stattdessen unternahm Mander eine sechsmonatige Reise durch Afrika, wobei er in Südafrika, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe der blutigen Welt der illegalen Tierwilderei gegenüberstand.

Diese Erfahrung, welche ihm die Augen öffnete, veränderte sein Leben für immer und überzeugte den Veteranen dazu, sein Leben dem Schutz wilder Kreaturen zu widmen, die sich nicht vor denen schützen können, die sie um jeden Preis aufspüren, jagen und schlachten wollen.

Er sagte gegenüber LADBible:

“Nach dem Irak war ich auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer und [eine Reise nach Afrika] schien nur ein halbes Jahr zu dauern.

Als ich durch den Kontinent reiste, war ich von der Arbeit der Ranger inspiriert.

Sie haben etwas, wofür es sich wirklich zu kämpfen lohnt. Sie geben alles auf und sind jedes Jahr so lange von ihrer Familie fern, um die Natur zu verteidigen.

Ich war gerade aus dem Irak gekommen, wo wir uns um gepunktete Linien auf einer Karte und Ressourcen im Boden gekümmert haben, und es hat mich dazu gebracht, darüber nachzudenken, wer ich selbst als Person bin.”

Zu diesem Zeitpunkt beschloss der tierliebende Kriegsveteran, alle seine Immobilien zu verkaufen, um sein neues Projekt der Leidenschaft zu finanzieren: die International Anti-Poaching Foundation (IAPF) [Internationale Stiftung gegen Wilderei] und eine Ranger-Trainingsakademie in Victoria Falls, Simbabwe.

So wie er einst Milizkräfte im Irak ausgebildet hatte, lehrt seine Stiftung jetzt Ranger, wie man Wilderer verdeckt aufspürt, getarnt bleibt, Hinterhalte einrichtet, Verhaftungen durchführt und Tatorte schützt.

Während die Arbeit eindeutig von Manders militärischen Fähigkeiten als Kämpfer abhängt, war eines der wichtigsten Werkzeuge eines, das er während seiner Besatzungsaufgaben im kriegsgeschüttelten Nahen Osten gelernt hat: die Herzen und Gedanken einer oft feindlichen lokalen Bevölkerung zu gewinnen, Ein Problem, das sein Militär während des Krieges “nicht begriffen” hatte.

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Earlier this year, Matt Shapira's beautiful artwork and generosity helped raise many yearly salaries for new recruits! Matt's elephant painting on a vintage map made it all the way to Zimbabwe, thanks to Erin Haley. She attended a fundraising event in Colorado hosted by Next Wave Impact and was outbid on one of Matt’s paintings. Afterwards, she got in touch with us to ask if she could commission a painting with her donation. Matt agreed. When it was ready to be shipped, she decided to gift it to the rangers as a token of appreciation for doing one of the hardest jobs there is: saving the natural world. The painting will be hanging in the new ops center being built as we speak. One of our goals is to create a reality in which elephants are treated as carefully as one of these century year-old vintage maps. Elephants, like any species, should be allowed to live out their lives as they wish, to their fullest extent. IAPF is hard at work, making this a reality for more and more wildlife each day. Happy World Elephant Day! #IAPF #Akashinga #WorldElephantDay #talesleftunsaid #elephants #africanelephant #trunksup #elephantlovers #jointheherd #conservation #savetheelephants #saynotopoaching #elephantlove #wildlifeconservation #endwildlifecrime #thisisafrica #bekindtoelephants #saveelephants #worthmorealive #stoppoaching @roaming__elephant @africanveganonabudget @damien_mander @kellyhazelking

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Mander erklärte:

ver.de CHECK

“Jenseits von Waffen und Munition sind die Lektionen, die ich im Irak gelernt habe, der größte Vorteil für das, was wir tun. Die Fähigkeit, die lokale Bevölkerung für die eigene Seite zu gewinnen, die Herzen und den Verstand zu erobern, ist wichtiger als alles andere und etwas, woran wir im Irak völlig gescheitert sind. Wir sind in der Lage, diese Misserfolge aus dem Irak positiv nutzbar zu machen.”

Seine bisherigen Bemühungen haben einen 90-prozentigen Rückgang der Wilderei von Nashörnern im Krüger-Nationalpark – der entlang der südafrikanischen Grenze zu Mosambik liegt – bewirkt, wo die Tiere von Käufern und Händlern wegen ihrer wertvollen Hörner begehrt sind. Das Team von Mander war schließlich in der Lage, die Wilderer vollständig zu vertreiben.

Bis 2016 ist die Nashornwilderei zum ersten Mal seit zehn Jahren zurückgegangen. Mander sagte dazu:

“Das Eindringen von Wilderern in den Krüger-Nationalpark, von denen 75 Prozent aus Mosambik nach Krüger kamen, und die Zahl der Operationen, die auf dieser Seite der Grenze durchgeführt wurden, sind auf rund 30 Prozent gesunken. Dafür haben wir viel Anerkennung erhalten, viel Lob bekommen.”

Weiter nördlich an Simbabwes Victoria-Fällen konnten dank der IAPF gar sämtliche Angriffe auf Nashörner gestoppt werden. An Reibungsflächen zwischen dem australischen Abenteurer und den armen Einheimischen gab es jedoch keinen Mangel.

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FIELD REPORT: Recently the International Anti-Poaching Foundation’s (IAPF) Akashinga rangers intercepted a team of three suspected poachers entering Zimbabwe’s World Heritage Listed Mana Pools National Park armed with cyanide, axes and knives. Further information passed to the Akashinga team resulted in a joint operation with the Minerals Flora & Fauna Unit (MFFU) of the Zimbabwe Republic Police (ZRP), netting the arrest of a fourth suspect who allegedly supplied the cyanide to the would be poachers. Cyanide is sometimes used to kill elephants and other wildlife without force as it is cheap and quiet to use. It is placed near watering holes, on oranges or rock salt where the unsuspecting animals will be baited. The suspect being implicated of supplying the cyanide works in Mberengwa’s mining industry. Miners use cyanide concentrate during the separation process of gold from bulk ores. It exists in two forms, gas and crystal (see small white ‘balloons’ confiscated in photo above). This inhumane method of poaching works quickly, as cyanide cuts off the oxygen supply. Cyanide use in poaching is an ongoing problem in Zimbabwe so these types of arrests are a significant ‘win’ for wildlife. Cyanide is easily obtained illegally, so monitoring and protecting these areas remains a vigilant task. The suspects will appear in Kariba Magistrates Court. Thank you to all those involved in this operation. To support our continued work, please follow link in bio. #IAPF #Akashinga #antipoaching #rangers #wildlife #conservation #zimparks #racingextinction #savetheelephants #elephants #womenempowerment #womenwholead #africa #socialmovements #illegalwildlifetrade #stopivorytrade

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Für Mander hatten sich die Probleme eines längeren Konflikts zu zeigen begonnen, und es war notwendig, den strategischen Ansatz zu ändern. Er erläuterte :

“Wir hatten Hubschrauber, Drohnen, Hundeangriffsteams und militärische Ausrüstung, [aber] da gab es diesen anhaltenden Konflikt mit der lokalen Bevölkerung, und obwohl wir diesen Kampf insgesamt gewonnen haben mögen, war das, was wir taten, nicht nachhaltig. Wir haben Nashörner gerettet und waren im Kriegszustand mit der lokalen Bevölkerung auf einem Kontinent, auf dem bis 2040 zwei Milliarden Menschen leben werden.”

Um die Unterstützung der Einheimischen zu erhalten, beschloss Mander, weibliche Ranger in sein Team zu integrieren. Viele von ihnen sind selbst Opfer räuberischer Angriffe wie schwerer sexueller Übergriffe, häuslicher Gewalt und geschlechtsspezifischer Gewalt in ihren Gemeinden.

Die rein weiblichen Einheiten sind jetzt die Elitetruppe innerhalb der Stiftung. 120 Ranger haben bereits 140 Festnahmen durchgeführt.

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Throwback Thursday alert! Remember when these amazing LEADRangers graduated? Here they are, celebrating right after the ceremony. We’re immensely proud that all participants persevered through to completion of the course. This is commendable, as there was a stringent selection process prior to attending—and the standards and pace remain high the whole time. After the graduation ceremony, they each returned to their own units across the continent as qualified instructors and leaders, ready to work with and train their fellow rangers with new lifesaving skills so they can more effectively end poaching and degradation of wild lands. Visit the link in our bio to learn more about their training, graduation, and a recap of what they've accomplished with their time at our LEADRanger facility. LEADRanger empowers the next generation of frontline conservation leaders⁣⁣. It is a collaborative initiative of @int.anti.poaching.foundation, the @thingreenlinefoundation, and @rangercampus⁣⁣. @lead_ranger @rangerboris @dominiquenoome ___________________ #IAPF #Akashinga #LEADRanger #TBT #throwbackthursday #standwithrangers #leadership #antipoaching #rangers #wildlife #conservation #racingextinction #elephants #wildlifeconservation #inspiration #animallove #protect #leadbyexample ⁣⁣#theresnoiinteam #wildlifeprotection ⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣#lawenforcement⁣⁣ #humanrights⁣⁣⁣⁣ ⁣#savetheelephants #thisisafrica #illegalwildlifetrade #saynotoivory #defender #endwildlifecrime #myafrica #endangeredspecies

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Mander hat eine sehr deutliche Botschaft für die Wilderer und einen grundlegenden Appell an ihre Menschlichkeit. Er führte dazu aus:

“Wir sind eine von Millionen Arten auf diesem Planeten, aber wir sind die einzige, die bestimmt, wie viel Leid und Zerstörung für alle anderen akzeptabel sind.

Wir sitzen hier und reden über das Aussterben verschiedener Arten, aber die Realität ist, dass, wenn wir uns nicht um diesen einen schönen Hintergarten kümmern, den man uns überlassen hat, es nicht nicht der Elefant oder das Nashorn ist, die aussterben werden, sondern wir.

Wir müssen uns entscheiden, ob wir Teil der Zukunft sein wollen, und wenn ja, dann müssen wir etwas ändern.”

 

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