Die Erde schlägt zurück – 10 Anzeichen dafür, dass sich die Natur gegen die Menschheit zu wehren beginnt

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Überall auf der Welt entwickelt die Natur ein sehr ungewöhnliches “Verhalten”. Und leider sind viele der Veränderungen, die wir in der Natur beobachten, für die Menschheit sehr nachteilig.

Die Wahrheit ist natürlich, dass wir nicht gerade freundlich zu dem Planeten waren, auf dem wir leben. Tatsächlich meinen wohl viele, dass wir dabei sind, die Erde absolut zu zerstören, doch die meisten von uns haben deswegen überhaupt nicht einmal ein schlechtes Gewissen. Ist jetzt also möglicherweise die Zeit gekommen, in der die Erde es uns heimzahlt?

Lassen Sie mich nur rasch ein kurzes Beispiel geben, wie wir den Planeten zerstören. Einer kürzlich durchgeführten Umfrage unter US-Imkern zufolge gingen im Winter erstaunliche 37 Prozent aller Honigbienenvölker verloren…

Seit 2006 führt die gemeinnützige Bee Informed Partnership [Bienen Informations-Partnerschaft] (BIP) der Universität von Maryland jedes Jahr eine Umfrage durch, um festzustellen, wie viele Bienenvölker im Laufe des Jahres verloren gegangen sind. In der Umfrage 2018/2019 wurden 4.696 US-amerikanische Imker gebeten, zu melden, wie viele Kolonien sie verloren haben, und die vorläufigen Ergebnisse der Umfrage legenden Schluss nahe, dass die Dinge nicht sonderlich aussehen.

Von den mehr als 319.000 gemanagten Bienenvölkern gingen im vergangenen Winter 37,7 Prozent verloren. Dies ist das größte Absterben seit Beginn der Umfrage und liegt um 7 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Weniger Honigbienen zu haben, ist mehr als nur ein ökologisches Problem, es ist auch ein ökonomisches Problem: Jedes Jahr tragen Honigbienen einen Wert von fast 20 Milliarden US-Dollar zur US-amerikanischen Pflanzenproduktion bei.

Natürlich müssen wir nicht allzu weit schauen, um den Täter zu finden. Wir selbst sind es, die alle Bienen töten, und wir bereiten damit die Voraussetzungen für eine beispiellose ökologische Katastrophe, denn wenn alle Bienen plötzlich verschwunden wären, würde die menschliche Zivilisation nicht mehr lange überleben.

Letztendlich werden wir für das, was uns anvertraut wurde, zur Verantwortung gezogen, und es scheint, dass wir allmählich das bekommen, was wir verdienen.

Im Folgenden sind 10 Anzeichen dafür beschrieben, dass sich die Natur gegen die Menschheit gewendet hat …

#1  Auf dem Land sind die Bauern in den USA entsetzt, weil riesige Mönchsgeier ihre Nutztiere buchstäblich bei lebendigem Leibe fressen. Und da die Geier dort bundesweit geschützt sind, können die Bauern nichts dagegen tun …

Sie verschlingen neugeborene Kälber, Lämmer, und selbst ausgewachsene Mutterschafe, indem sie sie zu Tode hacken. Erst die Augen, dann die Zunge, dann jedes letzte Stück Fleisch.

Und es gibt nicht viel Verteidigung gegen schwarze Geier und Truthahngeier, die beide in den USA bundesweit geschützt sind und nicht ohne Erlaubnis getötet werden können.

#2  Die Amerikaner an der Ostküste werden Opfer von “fleischfressenden Bakterien”, wenn sie ins Wasser gehen. Hier ist ein aktuelles Beispiel aus Florida …

Eine Frau, die am Strand von Florida am Wasser entlangging, wie sie es liebte, und sich dabei eine kleine Schnittverletzung zugezogen hatte, starb, nachdem sie sich eine nekrotisierende Fasziitis zugezogen hatte – eine sehr heftig verlaufende Infektionskrankheit der Unterhaut und Faszien – und somit das neueste Opfer der fleischfressenden Bakterien geworden war.

Lynn Fleming aus Ellenton, etwa 24 km nördlich von Sarasota, ist vor zwei Wochen am Coquina Beach nahe Anna Maria Island gestürzt und hat sich verletzt.

Mittlerweile ist es so schlimm geworden, dass die Gesundheitsbehörden Menschen mit offenen Wunden auffordern, „Gewässer, insbesondere Schwimmbäder und Whirlpools, zu meiden“.

#3  Seit Jahrzehnten vermehren sich Kakerlaken trotz unserer Bemühungen, sie mit Insektiziden auszurotten. Mittlerweile entwickeln sie Resistenz gegen unsere Insektizide, und Forscher warnen davor, dass sie dadurch “unverwundbar” werden …

Der Tag, den zimperliche Menschen – und Vernichter –  seit langem befürchten, könnte nahe sein: Kakerlaken werden unbesiegbar. Oder zumindest deutsche Kakerlaken (Blattella germanica), so eine neue Studie. Forscher haben herausgefunden, dass diese Kreaturen, die lange Zeit ein weit verbreiteter Schädling in den Städten waren, zunehmend resistent gegen fast alle Arten von chemischen Insektiziden werden.

Nicht alle Insektizide sind gleich. Einige schwächen das Nervensystem, während andere das Außenskelett angreifen. Sie müssen zudem für unterschiedliche Zeiträume ausgelassen werden. Aber viele Insekten, einschließlich Kakerlaken, haben Resistenz gegen mindestens eines der am häufigsten verwendeten Insektizide entwickelt.

#4  Letzte Woche war es in einigen Teilen Europas heißer als jemals zuvor. Tatsächlich erreichte die Temperatur in einer Region in Frankreich fast 46 Grad Celsius …

Hunderte von Feuerwehrleuten kämpften in Südfrankreich um die Eindämmung von Waldbränden, als eine erstickende Hitzewelle in Teilen Europas rekordverdächtige Temperaturen verursachte und mindestens drei Menschen in Italien tötete. In der Region Gard, in der die höchste gemessene Temperatur Frankreichs mit 45,9° Celsius gemessen wurde, vernichteten zahlreiche Brände etwa 600 Hektar Land und zerstörten mehrere Häuser und Fahrzeuge.

#5  Entlang der kalifornischen Küste waren die Temperaturen so hoch, dass Muscheln tatsächlich „in ihren Schalen geröstet“ wurden…

Eine rekordverdächtige Hitzewelle im Juni verursachte anscheinend das größte Absterben von Muscheln seit mindestens 15 Jahren in Bodega Head, einer kleinen Landzunge in der nordkalifornischen Bucht. Forscher berichten über ähnliches Massensterben von Muscheln an verschiedenen Stränden entlang der rund 220 Kilometer langen Küste.

Während die Menschen zum Pazifik strömten, um einen seltenen Strandtag bei 30° zu genießen und die Sonne aufnahmen, saugten auch die Muschelbänke sie auf – wo die an Felsen festgehafteten Weichtiere bei Ebbe Temperaturen über 38° erlebten und buchstäblich in ihren Schalen geröstetet wurden.

#6  Und natürlich wird auch die US-Ostküste nicht ausgespart.  Laut Meteorologen könnten einige Teile der Ostküste bereits in den nächsten Tagen Hitzewerte von 44° erreichen …

Eine weitere Runde drückender Hitze ist bereits für die Ostküste und weite Teile des Südostens vorhergesagt. Die Werte könnten sich bereits in der nächsten Woche in Teilen der Region 40 bis 44 Grad nähern.

In den großen Städten von North Carolina bis New Jersey ist eine lange Temperaturspanne von mindestens 32 Grad zu beobachten, was bedeutet, dass Städte wie Philadelphia und Washington D.C. eine weitere Hitzewelle erleben werden.

Zur Naturstrom-Website

#7  Aufrund der ungewöhnlich hohen Temperaturen gedeihen Wespennester enorm im Süden Vereinigten Staaten. In der Tat rechnet ein Experte damit, dass es in diesem Jahr Dutzende von „Supernestern“ in seiner Gegend geben wird …

Wärmere Winter tragen zu diesen Nestern bei, so sagte er. Die meisten der gelbgestreiften Tiere überstehen die kalten Monate nicht, weil sie erfrieren oder Probleme haben, Nahrung zu finden. Sie brauchen eine angemessene Menge an Zucker und Kohlenhydrate, erklärte er.

“Die Königinnen sind die einzigen, die eine Art Frostsubstanz im Blut haben”, sagte Ray. “Normalerweise muss eine überlebende Königin im Frühjahr eine Kolonie völlig neu gründen. Wenn unser Klima jedoch wärmer wird, gibt es möglicherweise mehrere überlebende Königinnen, die jeweils mehr als 20.000 Eier produzieren.”

#8  In der Zwischenzeit ist die Landesmitte der USA von dem feuchtesten Jahr aller Zeiten stark in Mitleidenschaft gezogen.  Und gerade als sie dachten, dass es unmöglich noch nässer werden könnte, werden weitere Stürme auf die Menschen zukommen …

Ein neues Unwettersystem bewegte sich bereits durch die nördlichen Ebenen und brachte schons einige schwere Stürme über Minnesota.

Das System wird versuchen, etwas kühlere Luft aus Kanada nach unten zu bringen, die dann mit der Hitze im Mittleren Westen interagieren und Stürme in Teilen der Ebenen und des Mittleren Westens von Wyoming bis Illinois auslösen wird.

#9  In den letzten Monaten sind auf Gemeinden überall im Land sehr schwere und ungewöhnlich große Hagelschauer niedergegangen. Es wird zum Beispiel berichtet, dass einige Teile von Montana von „Baseball-Hagel“ getroffen wurden …

Gewitter, die durch den Südwesten Montanas zogen, brachten Hagel in Baseballgröße über das westliche Powder River County, sowie Hagel in Golfballgröße, als der Sturm nach Osten weiterzog.

Der Nationale Wetterdienst meldete, dass der Sturm fast überall zerbrochene Scheiben und beschädigte Ernten hinterlassen hat.

Baseballgroßer Hagel fiel in der Nähe von Moorhead, einer Gemeinde etwa 56 km südwestlich von Broadus, während Broadus selbst eine Windböe von 113 km/h registrierte. Gemeinden nördlich von Moorhead vermeldeten ebenfalls Hagel in Golfballgröße.

#10  Selbstverständlich hat all dieses nasse Wetter die beispiellosen Überschwemmungen, entlang der großen Flüsse weiter gespeist. Mittlerweile befürchtet man, dass die schrecklichen Überschwemmungen entlang des Mississippi über das Ende des Sommers hinaus anhalten könnten …

Die Flutkatastrophe am Mississippi im Jahr 2019 wird bis tief in den Sommer hinein anhalten – und vielleicht gar noch viel länger.

Während die Gemeinden nördlich von St. Louis nach rekordverdächtigen Winter- und Frühlingsniederschlägen und -abflüssen auf dem teuren Weg der Besserung sind, schaufeln die Menschen am unteren Lauf des Missouri-Flusses Schlamm aus ihren Häusern und beten für trockeneres Wetter.

Das untere Mississippi-Tal befindet sich weiterhin in einer Flutkrise, da das Hochwasser Straßen, Häuser, Unternehmen, Abwasser- und Wasseraufbereitungsanlagen sowie landwirtschaftliche Felder überschwemmt, wodurch auch einige der ärmsten Bezirke der USA betroffen sind.

Dies sind zehn Beispiele, die gerade innerhalb der letzten Tage in den Nachrichten erschienen sind.  Wenn ich über all die ungewöhnlichen Ereignisse berichten wollte, die wir bis jetzt im Jahr 2019 erlebt haben, müsste ich ein ganzes Buch schreiben.

Tatsache ist, dass sich die globalen Wettermuster dramatisch verändern und unser Planet zunehmend instabil wird. Egal wie sehr sich die Menschheit bemüht, Lösungen zu finden, die Realität ist, dass sich die Dinge weiter verschlechtern werden.

Wir haben den Wendepunkt überschritten und erleben nun die Konsequenzen für Jahrzehnte von überaus dummen Entscheidungen.

Wir sind in die Zeit des „perfekten Sturms“ eingetreten und alles, was erschüttert werden kann, wird in der Tat erschüttet werden.

 

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