Deutsche Bank finanziert Regenwaldrodung: kein Geld für Regenwaldzerstörung!

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Indonesiens Regenwälder brennen für neue Palmöl-Plantagen. Die Torfböden setzen gigantische Mengen CO2 frei. Und die Orang-Utans sterben. Mitfinanziert wird dies von der Deutschen Bank. Zu ihrer Hauptversammlung am 18. Mai steht sie in der Öffentlichkeit – und wird für uns greifbar. Vor den Aktionär/innen und der Presse kann die Bank unseren Appell nicht ignorieren. 

Bienenpatenschaft.info
Orang Utans sind die größten Opfer der Regenwald Rodungen – Viele von ihnen verbrennen qualvoll

Indonesiens Regenwälder sind die artenreichsten der Welt. Wer sie zerstört, lässt Orang-Utans und tausende weitere Arten aussterben. Indonesiens Regenwälder stehen auf meterdicken Torfböden. Wer sie anzündet, setzt Unmengen an Klimagasen frei. Doch die Anlagerichtlinien der Deutschen Bank erlauben die Kreditvergabe an Palmöl-Firmen, die Indonesiens einzigartige Wälder zerstören.

Deutsche Bank schon seit längerem im “Regenwald Business”

2014 finanzierte die Deutsche Bank die Firma Bumitana Agri.

Dem indonesischen Palmöl-Produzenten Bumitama Agri sind Gesetze egal. Die Firma betreibt illegal zwei Plantagen und holzt Wälder ab. Zu den Finanziers gehört die Deutsche Bank. Fordern Sie deren Chefs auf, keine Plantagen zu finanzieren.

2014 deckte „Friends of the Earth“ (FOE) in der detaillierten Studie „Commodity Crimes“ illegale Praktiken der Firma auf. Es ging um zweifelhafte Genehmigungen, verbotene Rodungen und die Bedrohung der Orang-Utans. Dabei hatte Bumitama Agri 2013 mehrfach versprochen, auf seiner Plantage von Ladang Sawit Mas (LSM) auf Borneo keinen Wald mehr abzuholzen.

Doch die Firma hat ihre Geschäftspraxis nicht geändert. FOE belegt anhand von Satellitenbildern, dass im Sommer 2013 auf der Plantage von LSM rund 500 Hektar gerodet wurden. Bis zum Februar 2014 ging der Holzeinschlag weiter. Zudem räumt die Firma gegenüber FOE ein, auf der Plantage GY ohne Genehmigung Palmöl zu produzieren. Man werde die 7.000 Hektar allerdings nicht aufgeben.

„Das zeigt, dass Bumitama seine Anteilseigner und die Öffentlichkeit belügt“, sagt Anne van Schaik von FOE. Die Palmöl-Konzerne Wilmar International, IOI Corporation und die Finanziers wüssten, dass illegales Palmöl auf den Markt gelangt, und seien mitverantwortlich.

Internationale Banken finanzieren Bumitama Agri. Immer noch. Unter ihnen sind die HSBC, Amundi, Rabobank und die Deutsche Bank. (Siehe Hintergrund.) Die Anteile der Geldinstitute belaufen sich laut FOE auf 4,56 Millionen Dollar, hinzu kommen Kredite über 125 Millionen Dollar. Die Deutsche Bank engagiert sich mit 690.000 Dollar.

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