China verwendet heimlich verbotene Chemikalien, welche die Ozonschicht zerstören

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Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass eine verbotene Substanz die Ozonschicht der Erde schädigt, und Wissenschaftler vermuten, dass sie hauptsächlich aus China kommt.

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Die fragliche Chemikalie wird als Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) bezeichnet. Dies ist eine schädliche Chemikalie, die vor langer Zeit in Kühlschränken und Schaumstoffen verwendet wurde. China ist jedoch einer der wenigen Orte auf der Welt, an denen diese Chemikalie noch immer verwendet wird.

Diese Chemikalie wurde im Rahmen des Abkommens von Montreal verboten, das von 197 Ländern auf der ganzen Welt, einschließlich Kanada, den USA und China, im Jahr 1999 unterzeichnet worden war.

Überraschenderweise stellten Wissenschaftler der National Oceanic and Atmospheric Association [Nationale Vereinigung für Ozeanographie und Luftatmosphäre] kürzlich fest, dass trotz dieser Vereinbarung die globalen Emissionen von Trichlorfluormethan (CFC-11) seit 2013 tatsächlich gestiegen sind.

Forschungen gingen davon aus, dass China für dieses Chaos verantwortlich ist, aber bisher konnten Ortungsgeräte die Chemikalie nur irgendwo in Asien nachverfolgen.

Mit der Zeit haben Forscher damit begonnen, den Schuldigen ausfindig zu machen.

 

Ein kohlebetriebenes Stahlwerk in Tianjin, China

China verwendet heimlich verbotene Chemikalien, welche die Ozonschicht zerstören.

Das Umweltschutzministerium des Landes untersuchte zwei Monate lang Unternehmen in 28 Städten im Norden Chinas.

Laut einer Studie, die in diesem Monat im Magazin Nature veröffentlicht wurde, konnten Wissenschaftler der Universität Bristol, der Kyungpook National University und des Massachusetts Institut für Technologie nachweisen, dass China dafür verantwortlich ist.

Die bahnbrechende Studie ergab, dass zwischen 40 und 60 Prozent der weltweiten FCKW-11-Emissionen aus Ostchina stammen.

Matthew Rigby, Hauptautor der Studie und Lektor für Atmosphärische Chemie an der Schule für Chemie der Universität Bristol, sagte, das Team habe diese Ergebnisse erwartet.

“Es war nicht ganz überraschend”, sagte Rigby und merkte an, dass einige Monate nach Veröffentlichung des ersten Berichts im vergangenen Jahr sowohl die Environmental Investigation Agency [Umweltforschungsamt] als auch die New York Times Berichte veröffentlichten, in denen China für die FCKW-11-Verschmutzung verantwortlich gemacht wurde.

In der jüngsten Studie stützte sich das Team auf Daten aus einem Netzwerk von Messgeräten, die weltweit eingerichtet wurden. Die Geräte wurden entwickelt, um Gase in der Atmosphäre zu identifizieren und zu verfolgen.

Die Geräte in Korea und Japan zeigen seit 2013 einen Anstieg der Belastung auf. Die Daten gaben den Wissenschaftlern eine Spur, die sie schließlich nach China führte, insbesondere in die Region der Provinz Shandong.

Zusätzlich zu den Ergebnissen des Teams berichtete die New York Times, dass einige Fabriken in der Region das Gas im Geheimen produzierten.

Laut Rigby ist die Umweltverschmutzung in dieser Region erschreckend.

In Bezug auf die 7.000 Tonnen CFC-11, die das Team seit 2013 in der Region entdeckt hat, sagte Rigby: „Das ist mehr als das Doppelte der Emissionen, die wir damals von China erwartet hatten. Reichte dies aus, um einen erheblichen Teil des von uns beobachteten Anstiegs der globalen Emissionen zu erklären? Was wir in dieser Studie festgestellt haben, ist, dass es tatsächlich von globaler Bedeutung ist.“

Rigby wies darauf hin, dass FCKW-11 im Vergleich zu anderen Verschmutzungsquellen besonders gefährlich ist. Er sagt, dass CFC-11 “5.000-mal stärker als Kohlendioxid ist, was die klimaerwärmende Wirkung anbelangt.”

Die chinesische Regierung beteuert, dass sie gegen diese Fabriken vorgegangen seien, zahlreiche lokale Zeugen indes sagen, dass die Regierung vielmehr ein Auge zugedrückt oder große Gewinne von diesen Unternehmen abgenommen habe.

Trotz dieses kürzlich aufgetretenen Problems mit FCKW-11 und des erhöhten Gehalts an Chemikalien in der Atmosphäre halten Experten das Montrealer Protokoll für ein sehr erfolgreiches Abkommen.

Laut einem Bericht der Vereinten Nationen von 2018 könnte das riesige Ozonloch über der Antarktis bis zur Mitte des Jahrhunderts vollständig geheilt sein.

China bremst jedoch massiv den Fortschritt dieses Ziels, und Rigby sagt, dass sich dieser Heilungsprozess um Jahrzehnte verzögern könnte, wenn China damit nicht aufhört.

Umweltinspektoren in Nordchina haben laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur festgestellt, dass fast 14.000 Unternehmen, oder 70 Prozent der untersuchten Unternehmen, die Umweltstandards zur Kontrolle der Luftverschmutzung nicht einhalten.

Wissenschaftler fordern mehr Druck auf China, nicht nur wegen der Luftverschmutzung, sondern auch wegen der Verschmutzung der Ozeane und Gewässer.

Während die USA drastische Schritte unternehmen, um Plastikstrohhalme und andere Einwegkunststoffe zu verbieten, füllen Länder wie China die Wasserstraßen weiterhin mit gewaltigen Plastikmüllhaufen. Mit der Veröffentlichung dieser neuen Studien, welche die Tatsachen aufzeigen, die China zu verbergen versucht hat, wird erwartet, dass sie etwas unternehmen um Sanktionen der internationalen Gemeinschaft zu vermeiden.

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