Absolut sehenswert: Schlafender Tintenfisch ändert Farbe und Musterung während er träumt

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Unglaubliches Filmmaterial zeigt einen Tintenfisch, wie er scheinbar träumt und dabei seine Farbe wechselt, während er kopfüber im Wasser liegt.

Unglaubliches Filmmaterial, das für eine Naturdokumentation aufgenommen wurde, zeigt den Moment, in dem ein Tintenfisch, der scheinbar im Tiefschlaf vor sich hinträumt, damit beginnt, seine Farben zu ändern, während er mit der Körperunterseite nach oben im Wasser liegt.

Der Clip des Meeresbiologen Dr. David Scheel zeigt, wie die Tarnfähigkeiten des Oktopus aktiv bleiben, auch wenn er im Aquarium schläft.

Als Dr. Scheel sich den Traum vorstellte, den der Tintenfisch gerade haben könnte, als sich seine Farben zu ändern begannen, sagte er:

“Wenn er träumt, ist dies ein dramatischer Moment.

Hier schläft er also, dann sieht er eine Krabbe, und seine Farbe beginnt sich ein wenig zu verändern … Dann wird er ganz dunkel.

 Tintenfische tun das, wenn sie den Grund des Ozeans verlassen.”

Die Farbe des Oktopus wechselt dann von einem blassen Weiß zu einem dunkleren Braun und sodann zu einem fleckigen Muster.

Scheel fuhr fort:

“Dies ist eine Tarnung … als hätte er gerade eine Krabbe gebändigt, und jetzt wird er dort sitzen und sie essen, und er möchte wohl nicht, dass jemand ihn bemerkt.”

Der Forscher beschrieb das schnelle Durchlaufen der verschiedenen Farben als “sehr ungewöhnlich” und fügte hinzu:

“Die Farbe auf diese Weise kommen und gehen zu sehen, und dabei all die verschiedenen Farbmuster nacheinander in Erscheinung treten zu sehen, ist etwas. das man normalerweise nicht beobachten kann wenn ein Tier schläft. Das ist wirklich faszinierend.”

Während er die Farbveränderungen als ein Phänomen beschrieb, das er “noch nie zuvor gesehen“ hatte, zeigen ähnliche Aufnahmen aus dem Jahr 2017 einen weiteren Tintenfisch, der während des Schlafens ähnlich zwischen verschiedenen Farben wechselte.

Kopffüßler – die Familie der Weichtiere, zu der Tintenfische, Kalmare, Sepias und Meeresschnecken gehören – werden häufig als “Chamäleons des Meeres“ bezeichnet, da sie ihre Farbe und Muster durch nervliche Steuerung ändern können. Diese Fähigkeit hat sich durch Anpassung und natürliche Auslese entwickelt und ist das Produkt verschiedener Arten von Zellen, die zusammenwirken, um den Tarneffekt zu erzeugen.

Es hat sich jedoch gezeigt, dass nur ein Tier in der Familie der Kopffüßler-Klasse der Weichtiere tatsächlich zu träumen fähig ist.

Eine Studie aus dem Jahr 2012 ergab, dass Tintenfische tatsächlich in einen Zustand des schnellen Augenbewegungs-(oder REM)-Schlafes zu geraten scheinen, nicht anders als Menschen, was auf die Möglichkeit hinweist, dass sie träumen.

Zur Verdeutlichung von REM-Schlaf (REM: englisch für ‘Rapid Eye Movement’ [deutsch.: schnelle Augenbewegungen; auch paradoxer Schlaf oder desynchronisierter Schlaf genannt], siehe das nachstehende Hypnogramm mit REM-Phasen beim Menschen.

 

Verweis:

 

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