Teurer Umweltschutz – Strom für das eAuto doppelt so teuer wie Hausstrom

2005
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Kein Scherz – Ab dem 1. April stellen die Stadtwerke München die Abrechnung für e-Auto Tankstellen um. Dann kostet jede abgenommene Kilowattstunde (kWh) 55 Cent. Bundesweit liegen die Strompreise zwischen 13 und 25 Cent. Das bedeutet der Strom im Auto wird mehr als doppelt so teuer als der gemeine Haushaltsstrom.

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In den vergangen Jahren hat sich die Diskussion um eAutos fast zu einem Glaubenskrieg ausgeweitet. Ist es überhaupt umweltfreundlicher ein eAuto zu fahren? Wie sieht die gesamte Ökobilanz von der Herstellung bis zur Verschrottung aus? Was machen wir mit den kaputten den Akkus in Zukunft? Und da gibt es noch viele diskussionswürdige Punkte mehr. Und jetzt der nächste Aufhänger. Strom soll die eAuto-Besitzer das Doppelte kosten.
Wie in der online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung zu lesen ist, wehren sich die Stadtwerke unter anderem mit folgenden Argumenten: „Im verbrauchsabhängigen Ladepreis enthalten seien neben dem Ladestrom auch der Parkplatz, die Infrastruktur sowie der Service.“ Und: „Es gehe nicht um ein möglichst günstiges Laden im öffentlichen Raum, bevorzugt sollten Elektroautos dort geladen werden, wo sie am längsten stehen, also am Arbeitsplatz oder zuhause.“

Ob diese Argumentation bei den Kunden ankommt, darf bezweifelt werden. Eine Aufladung zwischendurch (also nicht am Arbeitsplatz oder zuhause) kann für den Einzelnen schon wichtig sein. Fimico.de meint, wenn es der politische oder gesellschaftliche Wille ist, von Verbrennungsmotoren – vor allem im Urbanen Raum – wegzukommen, dann ist speziell dieser hohe Strompreis ein falscher Anreiz. Dieses Vorgehen könnte potenzielle eAuto Neukunden abschrecken.

Quelle: fimico.de

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