Fukushima Hat Jetzt Über 1/3 der Weltmeere Verunreinigt (Und Es Wird Immer Schlimmer)

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Die meisten Menschen sind sich der Auswirkungen nicht bewusst, die Katastrophen wie die Kernschmelze von Fukushima auf die Welt haben. Wenn es passiert, stürzen sich die Medien natürlich darauf, aber kurze Zeit später denkt niemand jemals wieder darüber nach.

Wenn niemand darüber spricht, bedeutet das nicht, dass die Probleme weg sind. Ganz im Gegenteil, die Katastrophe von Fukushima betrifft immer noch die Welt von heute. Es wird angenommen, dass fast ein Drittel des Globus, durch die Nuklearkatastrophe von Fukushima und den dadurch resultierenden Auslauf von radioaktivem Material in die Weltmeere, kontaminiert wurde.

Mehr als 80% der Radioaktivität aus den beschädigten Reaktoren landeten im Pazifischen Ozean, da ist Tschernobyl im Vergleich ein Witz. Davon befindet sich derzeit ein kleiner Teil auf dem Meeresboden, der Rest wurde von der Kuroshio Current, einer westpazifischen Version des Golfstroms, aufgefangen und ins Meer geleitet, wo er sich mit dem riesigen Volumen des Nordpazifiks vermischte.

Diese Materialien, hauptsächlich zwei Cäsiumisotope, traten erst kürzlich im östlichen Pazifik auf. Zum Beispiel haben wir 2015 in Fukushima an der Küste in der Nähe von British Columbia und Kalifornien Anzeichen einer radioaktiven Kontamination entdeckt. Während diese Mengen Spuren sind, kann die Gefahr von radioaktivem Material in noch so einer geringen Menge nicht unterschätzt werden. Jede mögliche Aussetzung von Natur, Tier und Mensch mit radioaktivem Material, sei es in noch so einer geringen Menge, summiert sich.

Was sollen wir daraus machen? Es ist falsch zu sagen, dass Fukushima unter Kontrolle ist, wenn eindeutig Radioaktivität im Ozean nachgewiesen ist und aus den immer noch offenen Reaktorlecks jeden Tag radioaktives Material in die Meere fliesst. Mehr als 1.000 mit bestrahltem Wasser gespickte Tanks stehen landeinwärts vom Kernkraftwerk Fukushima. Jeden Tag werden 300 Tonnen Wasser durch die zerstörten Reaktoren von Fukushima gepumpt, um sie kühl zu halten. Was wohl mit dem Wasser danach passiert? TEPCO will es natürlich in die Meere einleiten.

Das Unternehmen, das die Anlage besitzt, TEPCO, hat ein Filtergerät eingesetzt, das sehr gefährliche Isotope von Strontium und Cäsium aus dem Strom entfernt hat. Das Wasser in den Tanks enthält immer noch Tritium und Wasserstoffisotope mit zwei Neutronen. Tritium ist ein Hauptnebenprodukt von Kernreaktionen und es ist schwierig und teuer, es aus dem Wasser zu entfernen.
<h3>UND ES WIRD NOCH BESSER</h3>
Nun hat die japanische Atomaufsichtsbehörde eine Kampagne ins Leben gerufen, um eine ‘skeptische’ Welt davon zu überzeugen, dass bis zu 800.000 Tonnen kontaminiertes Wasser in den Pazifischen Ozean gelangen und sicher und ‘verantwortungsbewusst’ betrieben werden können.

Den japanischen Unternehmen IAEO und Tokyo Electric Power Co., scheinen die Auswirkungen auf die Umwelt egal zu sein. Ganze Lebensgrundlagen könnten ebenso betroffen sein wie die langfristige Gesundheit der Region und schließlich der globalen Gemeinschaft. Die Zukunft unserer Kinder und der gesamten Menschheit könnte davon im großen Maße betroffen sein. Die Medien schweigen, ob bewusst oder unbewusst, doch wir müssen handeln. Wir müssen aufstehen. Wir, die Bürger dieses Planeten müssen uns vereinen. Und zwar jetzt.

 

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12 COMMENTS

  1. Leider wird die Atomlobby von den “A” in Brüssel immer noch unterstützt und gefördert.
    Ich bin ziemlich sicher, daß da viele Leute von den Atombetreibern mit Koffern voller Geld unterwegs sind!

  2. Die Mengen an radioaktiven Material aus Fukushima in den Weltmeeren sind dermassen marginal, dass man sich als informierte Wissenschaftlerin nur an den Kopf greifen kann über solche Artikel, die den uniformierten Leser für dumm verkaufen. Das Zurückdrängen der Kernkraft wird über den Klimawandel tausendfach schlimmere Konsequenzen als ein nuklearer GAU nach sich ziehen. Macht euch doch bitte Gedanken um die wirklich schlimmen Dinge, wie zum Beispiel die Verschmutzung der Meere durch Plastikabfall und das Artensterben.

    • Offensichtlich sind Ihnen die Grundlagen der Genetik völlig fremd, denn sonst könnten Sie nicht so unbedarft antworten. Schauen Sie nach Serbien was Uranmunition verursacht. Hier wird global Radioaktivität verbreitet.

  3. Das Bild ist vorsätzlich gefälscht (nicht unbedingt von den Autoren dieser Seite, sie haben es vielleicht nur gefunden). Im Original ist mehr Landkarte zu sehen, das Logo der NOAA ist etwa über Europa und rechts daneben (über Russland) steht, dass es die Wellenhöhe des Tsunamis anzeigt.

  4. Freiheit und Profit
    (Hans-Dieter Wege, Oldenburg, den 1.7.2010)
    Wer denkt schon noch an Harrisburg,
    Seveso oder Sandoz?
    Die Freiheit ist das hohe Lied
    im Namen des Profit.

    Wer denkt schon noch an Tschernobil,
    an Krümmel oder die Asse?
    Die Freiheit ist das hohe Lied
    im Namen des Profit.

    Wer denkt schon dass das Meer verseucht
    im Golf von Mexiko?
    Die Freiheit ist das hohe Lied
    im Namen des Profit.

    Die Freiheit ist ein hohes Gut,
    besonders schützenswert,
    Allerdings als Mittel zum Profit
    verliert sie schnell an Wert!

  5. Genau das hier ist fake News. Leute ohne Forschungsausbildung glauben oft fast alles, so lange es nur geschrieben wird…
    Denk mal über die Mengen nach!

    Fragt mal wo komt die Info her?! (Stimmt das alles?)

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