Weil Bucht zu schnell zufror: kanadische Stadt versinkt im Chaos gestrandeter Robben

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Dutzende gestrandeter Robben haben sich in die kanadische Stadt Roddickton-Bide Arm auf der Insel Neufundland verirrt und blockieren dort den Verkehr und die Eingänge zu Häusern und Geschäften. Zwei Tiere verendeten bereits, nachdem sie von einem Auto angefahren wurden, und es gibt Bedenken, dass weitere verhungern werden. Das kanadische Recht verbietet es jedoch, in das Leben von Meeressäugern wie Robben einzugreifen, sodass auch mögliche Rettungsmaßnahmen eigentlich illegal sind.

Die Tiere konnten nach einem Strandgang aus Gewässern nahe der Stadt nicht in den Ozean zurückkehren, weil das Wasser in der vergangenen Woche unerwartet zufror. Experten zufolge könnte die Geschwindigkeit, mit der die Bucht zugefroren ist, die Tiere desorientiert und sie dazu veranlasst haben, sich ins Landesinnere zu bewegen, anstatt in Richtung offener Gewässer.

Bilder in den sozialen Medien zeigen Robben, die auf Straßen und großen Schneeverwehungen gestrandet sind.

„Robben sind auf der Straße, Robben sind in den Hauseinfahrten der Leute, auf den Hinterhöfen, den Parkplätzen, in den Eingängen, in den Geschäften“, zitiert BBC die Bürgermeisterin der Stadt, Sheila Fitzgerald.

 

Es wächst die Sorge, dass die Tiere verhungern werden, wenn sie nicht von Wildtierbeamten ins Meer zurückgebracht werden. „Sie sind vier oder fünf Meilen vom Meer entfernt und wahrscheinlich am Verhungern“, schrieb ein Zeuge auf Twitter.

Der Stadtrat hat die kanadische Zentralregierung um Hilfe gebeten. Man hofft auf Hilfe des kanadischen Department of Fisheries and Oceans (DFO), das nun eingreifen und die Tiere retten soll.

Quelle: rt.com

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