Eichhörnchen brauchen unsere Hilfe! Das kannst Du tun.

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Eichhörnchen gehören definitiv zu den niedlichsten Wald- und Gartenbewohnern. In diesem Jahr haben sie aber ein großes Problem: Sie drohen zu verhungern. Jetzt ist die Zeit, in der Eichhörnchen Ihre Vorräte für den Winter sammeln, wegen der langen Dürre in diesem Sommer gibt es nur wenig. Zwar sammeln die lustigen Nager gerade alles was ihnen in die Pfoten kommt, leider sind das oft “hohle Nüsse” Von außen sehen die gut aus, also vergräbt das Tier die Nüsse und wird dann im Winter, wenn es hunger bekommt eine böse Überraschung erleben.

Deshalb unser Appell: Helft dem Eichhörnchen!

Ist das Eichhörnchen gefährdet?

Nein! Zwar ist die Population abnehmend, aber aktuell gilt der Nager als ungefährdet. Das kann sich nach dem kommenden Winter aber schlagartig ändern. Es gibt 280 verschiedene Hörnchenarten, wie zum Beispiel Riesenhörnchen und Zwerghörnchen, aber auch Präriehunde und das Murmeltier gehören zur Familie.

Wie überwintert ein Eichhörnchen?

Es hält keinen Winterschlaf. Es vergräbt im Herbst überall Nahrung und mit Hilfe seines Geruchssinns holt es sich dann das was braucht.

Welchen Nutzen haben Eichhörnchen?

Ich mag es nicht über Nutzen von Tieren zu sprechen, schließlich spielt jedes Lebewesen eine wichtige Rolle – die Natur tut nichts ohne Sinn. Aber es gibt Tiere, wie beispielsweise die Biene, deren Nutzen wir alle sehen und verstehen. Aber auch Eichhörnchen haben eine Aufgabe: Durch das vergraben der Nahrung verteilen sie den Samen der Bäume, denn oft bleibt der Samen eingebuddelt ohne je zur Nahrung zu werden. Die Verteilung der Baumsamen ist wichtig, weil direkt unter dem Mutterbaum kein neuer wachsen kann. Dabei ist es dem Eichhörnchen egal von welchem Baum es den Samen nimmt, wichtiger ist für ihn das Alter des Baumes. Das ist gut für einen gesunden Mischwald. Außerdem fressen sie neben Nüssen und Baumsamen auch Insekten und Schnecken, weshalb sie im Garten oft gern gesehene Gäste sind.

 

Sind Eichhörnchen zahm?

Gefährlich sind sie nicht. Scheu, auf jeden Fall. Aber es sind keine Haustiere! Es sind Wildtiere und sogar Räuber – Sie plündern auch gerne mal Vogelnest, fressen die Eier und Nestlinge. Sie sind grundsätzlich Einzelgänger, nur für die Paarung finden sie zusammen. Wenn es Hilfe braucht, dann holt es sich diese auch – Das kann soweit gehen, dass sie das Hosenbein hochklettern, dann sind die Tiere schon sehr verzweifelt, so dass sie sich denken “Entweder Du bringst mich jetzt um, oder Du hilfst mir”. Prominentes Beispiel ist hier der Fall aus Karlsruhe, diesen August.

Was kannst Du tun?

Es bedarf nicht viel und es ist nicht teuer: Du kannst Dir eine spezielle Eichhörnchen Futtermischung*bestellen, oder einfach so Sonnenblumenkerne und Nüsse bereitstellen. Aber Achtung: keine Mandeln! Die vertragen die Jungs nicht. Optimal ist ein Futterkästchen, so bleibt das Futter trocken und durch seine Konstruktion auch vor anderen Besuchern geschützt.

Quelle: nachhaltige-deals.de

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