Größtes Technologie Institut der USA gibt zu : Elektroautos sind NICHT „grün“, sondern verschmutzen Umwelt mehr als Benzin-Autos

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Elektroautos gelten als umweltfreundlich, da sie unsere Städte und unseren Planeten sauber halten können. Eine aktuelle Studie, die vom Trancik Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) veröffentlicht wurde, hat jedoch ergeben, dass Elektroautos NICHT so grün sind, wie Sie denken und eigentlich schlimmere Umweltverschmutzer sind als Benzin- und Dieselautos.

Die Studie macht geltend, dass eine elektrische Tesla Model S P100D Limousine mehr Kohlendioxid (und zwar 226 g pro Kilometer) produziert als ein benzinbetriebener Mitsubishi Mirage (mit 192 g pro Kilometer).

 

Obwohl die MIT-Studie grüne Befürworter schockierte, ist es nicht das erste Mal, dass eine Untersuchung Bedenken hinsichtlich der Umweltverschmutzung durch Elektroautos aufwirft. Im Jahr 2016 kam bereits eine bahnbrechende Studie der norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie zu dem Schluss, dass „größere Elektrofahrzeuge während ihres Lebenszyklus höhereTreibhausgasemissionen als kleinere konventionelle Fahrzeuge haben können“.

Hondas Elektro-Konzeptauto

Unabhängige Energieexperten haben auch den Mythos „Elektroautos sind Grün“ entlarvt. Der Großteil der Energie, welche die die Batterien von Elektroautos auflädt, stammt nämlich aus den nationalen Stromnetzen.

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18 COMMENTS

  1. Was für ein Superschwachsinn. Die Schwedenstudie wird immer falsch zitiert, da steht überhaupt nicht drin, dass E-Autos klimaschädlicher sind. Ausserdem ist sie uralt. Als sie rauskam hatten wir 15% weniger Ökostrom im Netz. Nach diesen Studien hier ist das E-Auto über sein Leben gesehen umweltfreundlicher und zwar massiv.

    Die Umweltbundesamtstudie https://www.windkraft-journal.de/2016/07/03/umweltbundesamt-vergleich-diesel-benziner-hybrid-oder-elektroauto-was-ist-besser-fuer-die-umwelt/87806
    Die BDEW Studie https://ecomento.de/2018/10/22/bdew-elektroautos-mit-fast-60-prozent-weniger-co2-als-benziner-oder-diesel/
    Die ICCT Studie https://www.enomo.de/media/pdf/a5/6b/31/ICCT-Studie-electric-vehicle-life-cycle-analysis.pdf?fbclid=IwAR06z3X95dUfghUBHmuQVU5XSTAxNySvkSL10AmR3gwlaQw1kAzmFpIOyNw
    Das Schweizer Paul Scherrer Institut (PSI) https://de.sputniknews.com/wissen/20180910322280591-e-autos-umweltverschmutzung/
    Die UCS Studie https://www.ucsusa.org/clean-vehicles/electric-vehicles/life-cycle-ev-emissions#.W2BQdtL-hPY
    Die Öko Institut Studie https://ecomento.de/2017/09/13/oeko-institut-umweltbilanz-elektroauto-diesel-2017/
    Hier kann man ausrechnen, wie umweltverträglich ein E-Auto ist, wenn man die Benzinherstellung mit einrechnet (Well to Wheel) http://www.emobil-umwelt.de
    https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/das-grosse-klima-rennen-verbrenner-vs-e-auto/22654282.html

    • Joe Blue du spacko, natürlich sind e – Autos viel umweltschädlicher als herkömmliche Autos. Und das weiß jeder der normal denken kann, da brauch ich nicht mal ne Studie dazu.

  2. Oh oh, Vorsicht. Das sind professionell gemachte Fake News – oder zumindest grobe Fahrlässigkeit.

    Der Artikel zum Video sagt:

    „Eine aktuelle Studie, die vom Trancik Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) veröffentlicht wurde, hat jedoch ergeben, dass Elektroautos NICHT so grün sind, wie Sie denken und eigentlich schlimmere Umweltverschmutzer sind als Benzin- und Dieselautos.“

    Also habe ich mal geschaut, ob es dieses Trancik Lab am MIT wirklich gibt, und ob es die Studie wirklich gibt.

    Ja, es gibt dieses Labor, und hier ist die Studie um die es geht: http://pubs.acs.org/doi/full/10.1021/acs.est.6b00177

    Dann habe ich aber ein bisschen weiter gegoogelt, und habe einen Leserbrief an die Financial Times gefunden:
    https://www.ft.com/content/d14b6c8a-c61e-11e7-b2bb-322b2cb39656

    Der Leserbrief stammt von Geoffrey Supran, Marco Miotti – und Jessika Trancik. Also von den Autoren der Studie, um die es geht. Sie beziehen sich in ihrem Brief auf einen Artikel in der Financial Times namens „Green driving’s dirty secret“, der unter https://www.ft.com/content/a22ff86e-ba37-11e7-9bfb-4a9c83ffa852 abrufbar ist (leider nur gegen Bezahlung).

    Also, was schreiben die Autoren der Studie in ihrem Leserbrief?

    „Sir, We are dismayed by how your Big Read article ‚Green driving’s dirty secret‘ (November 9) turns the fundamental conclusions of our research at Massachusetts Institute of Technology on their head, giving the public a misleading perspective on electric vehicles.“

    Übersetzung:

    „Sir, Wir sind bestürzt darüber, wie Ihr Artikel ‚Green driving’s dirty secret‘ (vom 9. November) die grundlegenden Schlussfolgerungen unserer Forschung am Massachusetts Institute of Technology auf den Kopf stellt und der Öffentlichkeit eine irreführende Perspektive auf Elektrofahrzeuge gibt.“

    Weiter heisst es:

    „The electric vehicle industry faces a ‚wake-up call‘, the article reads, because the emissions of one petrol car (Mitsubishi Mirage) are slightly lower than the emissions of one electric car (Tesla Model S P100D), in one region of the US.“

    Übersetzung:

    „Die Elektrofahrzeugindustrie steht vor einem ‚Weckruf‘, heißt es in dem Artikel, weil die Emissionen eines Benzinautos (Mitsubishi Mirage) etwas niedriger sind als die Emissionen eines Elektrofahrzeugs (Tesla Model S P100D), in einer Region der USA.“

    Jetzt kommt der wichtige Teil:

    „There are three fallacies here. First, Tesla-versus-Mirage is an apples-to-oranges comparison, pitting a luxury, high-power electric model against a subcompact, low-power petrol one. (The article glosses over a fairer comparison – between the Tesla and a BMW 7-series – that shows the Tesla has significantly lower carbon emissions.) Second, even if we entertain this comparison, our research shows that the Mirage’s emissions are lower than the Tesla’s only in carbon-intensive electricity grids like the US Midwest, where electricity production emits roughly 40 per cent more CO2 than the US average, and more than twice as much as many European countries (including the UK). The Tesla/Mirage example is attention grabbing, but belies the reality that most electric cars emit considerably less CO2 over their lifetimes than petrol cars.“

    Wieder die Übersetzung:

    „Hier gibt es drei Irrtümer. Erstens ist der Tesla-gegen-Mirage Vergleich ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen, bei dem ein luxuriöses Hochleistungs-Elektromodell mit einem kleinen, kompakten Benziner mit geringer Leistung verglichen wird. (Der Artikel beschreibt einen faireren Vergleich – zwischen dem Tesla und einem BMW 7er – der zeigt, dass der CO2-Ausstoß des Tesla erheblich niedriger ist.) Zweitens: Auch wenn wir diesen Vergleich untermauern, zeigen unsere Untersuchungen, dass die Mirage-Emissionen nur in kohlenstoffintensiven Stromnetzen wie im Mittleren Westen der USA niedriger sind als die des Tesla, wo die Stromerzeugung etwa 40 Prozent mehr CO2 ausstößt als im Durchschnitt der USA und mehr als doppelt so viel wie in vielen europäischen Ländern (einschließlich Großbritannien). Das Tesla / Mirage-Beispiel garantiert Aufmerksamkeit, aber es verdeckt die Realität, nämlich dass die meisten Elektroautos im Laufe ihres Lebens erheblich weniger CO2 emittieren als Benzinfahrzeuge.“

    Die letzte Aussage des Satzes stelle ich noch mal heraus: Die meisten Elektroautos emittieren im Laufe ihres Lebens (inklusive Herstellung!) ERHEBLICH weniger CO2 als Benzinfahrzeuge.

    Das ist das Ergebnis der Studie. Das betonen die Autoren der Studie – unter anderem Jessika Trancik vom Trancik Lab am MIT höchstselbst – in ihrem Leserbrief an die Financial Times.

    Denn die Financial Times hat dasselbe gemacht wie unserplanet.net: Sich den schlechtestmöglichen Vergleich aus der Studie herausgepickt, und damit die Aussage der Studie komplett auf den Kopf gestellt. Aus dem Ergebnis der Studie (Elektroautos erzeugen erheblich weniger CO2 als Benziner) machen sie das genaue Gegenteil: „Elektroautos sind NICHT ‚grün‘, sondern verschmutzen Umwelt mehr als Benzin-Autos“.

    Dazu ein schickes Video und ein Verweis auf die Quelle „ZDF heuteplus“, und schon klingt das alles ganz überzeugend. Und richtig.

    Obwohl es komplett falsch ist.

    • Danke für die Richtigstellung. Die Verbrenner-Lobby wehrt sich mit allen – redlichen und unredlichen Mitteln. Das Verrückte ist, dass Fake News geglaubt werden – das ist allerdings nichts Neues – Es wurden bereits vor Jahrhunderten Gegner mit „Dreck“ beworfen in der Hoffnung, dass irgendetwas hängen bleibt.

  3. Ich gebe dem Wasserstoff als künftige Antriebsenergie die meisten Chancen – insbesondere für die Mittel- und Langstrecke!

    • Wasserstoff? Ernsthaft? Anstatt den Strom einfach direkt ins E-Auto zu laden, verbrauche ich erstmal 3 Mal so viel Strom, um damit Wasserstoff (derzeit aus dreckigem, also nicht Co2 freiem Erdgas) zu erzeugen, diesen dann aufwändig und kostenintensiv zu speichern, ihn dann mit 700 bar in den Tank des Autos zu pressen, und dann wieder verlustbehaftet mit der Brennstoffzelle Strom zu erzeugen, diesen dann in eine Puffer Batterie zu laden, um dann schlussendlich einen Elektromotor anzutreiben, wie beim E-Auto auch? Was für ein Schwachsinn. Zudem ist es sehr teuer und wartungsanfällig. Die Ölmultis und die Werkstätten freut es natürlich.
      Aber wir brauchen Wasserstoff (H2) um die Energie der Windräder zu speichern. Und dann fügen wir Co2 hinzu und machen Methan draus und verfeuern das in Co2-Neutrelen Kraftwerken, wenn wir mal wenig Wind haben. Dafür brauchen wir H2, nicht damit sie mit ihrer ollen Gurke herumgurken können. Denn es benötigt 3x so viel Strom im Gegensatz zum Elektroauto.

  4. Hier kann man sich die Ergebnisse der Studie übrigens selbst anschauen:
    http://carboncounter.com/

    Zu dem Schluss dieses Artikels kommt man nur, wenn man
    nen Verbenner-Kleinwagen mit nem Elektro-Sportwagen vergleicht
    UND kurze Auto-Lebenszeit
    UND hohe initiale Klimakosten für die Batterie
    UND geringe Fahrstrecke annimmt.

    Pauschal stimmt das allerdings lange nicht. Ziemlich tendenziöse Stimmungsmache also.

  5. Ich vermute, die Autorin faehrt einen 7er BMW. Warum sonst sollte sie weglassen, dass auch der Bestandteil der MIT-Studie war und am schlechtesten abgeschnitten hatte? 😉 https://www.autoexpress.co.uk/car-news/101642/us-report-finds-tesla-model-s-can-emit-more-lifetime-co2-than-a-petrol-supermini?fbclid=IwAR2r7jMSMNptaQSwaqVEbOzZSW1M14SJxMEB8EZxdlLrpE3rlUr2dfSSSr4
    Das Fazit der MIT-Studie: „Sowohl Hybrid- als auch Elektrofahrzeuge sind besser als herkoemmliche Autos aehnlicher Groesse und Leistung, selbst an emissionsintensiven Orten“ fehlt im obigen Text natuerlich auch.

  6. Das ist absichtliche Falschinformation, und das 3. Mal in 6 Wochen das mir das von dieser Seite aus auffällt, jedes Mal werden Elektroautos mit kompletten Lügen schlecht gemacht. Die Links zu der Studie fehlen aus gutem Grund: Jeder könnte sonst dort nachlesen das die Studie das Gegenteil aussagt.

  7. Bei allem Respekt: Bekommt Ihr Geld dafür, solche fehlerhaften Artikel zu veröffentlichen?

    Die Fakten werden völlig verdreht – u.a. wird nicht erwähnt, das es sich bei der Tesla-Limousine um ein riesen-Fahrzeug handelt und beim Mitsubishi Mirage um einen Kleinwagen…

  8. Das Problem bei Elektrofahrzeugen ist wohl eher über den ganzen Lebenszyklus zu betrachten.
    Die Herstellung eines solchen Fahrzeugs verbraucht mehr Rohstoffe und ist wesentlich energieaufwendiger als die Herstellung eines konventionellen Fahrzeugs. Soweit ich weiß gibt es große Probleme die Akkumulatoren zu entsorgen bzw. zu Recyclen.
    Im allgemeinen ist es allerdings so das nichts auf Haltbarkeit gebaut wird und viel mehr Fahrzeuge gebaut werden als überhaupt gekauft werden.

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