Diese Frau kämpft für fairen Kaffee – jetzt knöpft sie sich IKEA vor

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Kaffee ist das Volksgetränk schlechthin, dessen Produktion aber sehr ressourcenintensiv. Der Anbau von Kaffeebohnen braucht wahnsinnig viel Wasser und fordert sehr viel personellen Aufwand. Viele Menschen arbeiten im Kaffeeanbau zu extrem schlechten Bedingungen.

Eine Möglichkeit, dem entgegen zu wirken, ist der Kauf von Fairtrade-Kaffee. Zahlreiche Händler und Labels setzen sich dafür ein, dass Kaffee unter fairen und ressourcenschonenden Bedingungen produziert wird.

 
Kaffee wird oft mit Sklavenarbeit angebaut, geerntet und weiterverarbeitet.
Pro Fairtrade-Kaffee ist auch die Berlinerin Melanie Weigel. So fest, dass sie es tatsächlich geschafft hat, dass in den Zügen der Deutschen Bahn nur noch fairer Kaffee verkauft wird. Doch dieser Erfolg reicht Weigel noch nicht. Nun knöpft sie sich das multinationale Unternehmen IKEA vor.
Denn der schwedische Möbelgigant gehört in Deutschland zu den grössten Gastronomieketten überhaupt. «Ich trinke selber sehr gern Kaffee, aber eben nur fair gehandelten. Daher merke ich im Alltag immer wieder, welche Firmen diesen anbieten und welche nicht. Tchibo und Starbucks haben immerhin mindestens einen fairen – Ikea, McDonald’s und auch viele Airlines haben keinen einzigen», sagte Weigel gegenüber bento.de.

Der Kaffeehandel

Mit einer Petition bei change.org fordert Weigel IKEA auf, ab sofort nur noch echten Fairtrade-Kaffee zu verkaufen. Gesammelt hat sie schon über 2500 Unterschriften. Die Berlinerin ist zuversichtlich: «Wenn es einmal geklappt hat, kann es auch noch mal klappen.»

Quelle: watson.ch

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